Asics hat im Volleyball die größte Auswahl von allen Marken, und genau das macht die Sache unübersichtlich. Zwischen dem Upcourt 6 für 55 Euro und dem Metarise 2 mit 250 Euro Listenpreis liegen sieben Modelle, die sich im Shop kaum voneinander abgrenzen. Ich habe 15 Jahre in der 1. und 2. Bundesliga gespielt und in dieser Zeit fast jede Asics-Generation am Fuß gehabt. Hier stehen alle sieben, welches für wen gebaut ist, und wo du Geld sparen kannst, ohne etwas zu verlieren.







Kurz gesagt: Der Sky Elite FF 4 ist der beste Asics, den ich selbst am Fuß hatte. Wer leicht und schnell unterwegs sein will, nimmt den Netburner Ballistic FF 4, unter 100 Euro sind Gel-Tactic 13 und Gel-Rocket 12 die vernünftigen Einstiege. Die letzten drei Karten sind der Vollständigkeit halber dabei, die habe ich nicht getestet.
Ein Wort zur Reihenfolge: Die Plätze eins bis vier sind Modelle, die ich selbst gespielt oder zumindest angetestet habe. Die Plätze fünf bis sieben stehen dahinter, weil ich sie nicht am Fuß hatte, nicht weil sie schlechter wären. Der Metarise 2 ist technisch das Topmodell der Marke. Ich sage dir bei ihm nur, was der Hersteller angibt, und nicht, wie er sich anfühlt.
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Kurz gesagt: Asics baut sieben Hallenmodelle, von 55 bis über 250 Euro Listenpreis. Sie unterscheiden sich weniger im Grip als in Dämpfung, Gewicht und Stabilität. Der Preis sagt dir vor allem, wie viel Schaum und wie viel Stützmaterial in der Mittelsohle steckt.
Asics ist im Volleyball keine Modemarke, sondern die Marke, die von den meisten Vereinsspielern gekauft wird, weil sie in jeder Preisklasse etwas anbietet. In der Halle siehst du auf jedem Spieltag mehr Asics als alles andere. Das liegt an der Breite des Sortiments, nicht daran, dass jedes Modell gleich gut wäre.
Der wichtigste Unterschied zwischen den Reihen ist die Mittelsohle, also die Schicht zwischen Fuß und Außensohle. Beim Upcourt steckt dort ein einfacher Schaum, beim Metarise eine carbonfaserverstärkte Platte. Alles dazwischen ist eine Abstufung dieser einen Frage.
| Modellreihe | Wofür sie gebaut ist | ab |
|---|---|---|
| Metarise | Topmodell mit Carbonplatte, für kraftvolle Angreifer | 169,95 € |
| Sky Elite | viel Dämpfung, Unterstützung beim Absprung | 134,95 € |
| Netburner Ballistic | leicht und flexibel, höhere Sprengung, schnelle Antritte | 99,95 € |
| Blade | wie der Netburner, noch stärker auf Tempo ausgelegt | 99,95 € |
| Gel-Tactic | stabiler Einstieg, Allround, unter 100 Euro | 69,95 € |
| Gel-Rocket | günstigster Volleyballschuh der Marke | 57,95 € |
| Upcourt | Hallenschuh im weiteren Sinn, ohne genannte Technologie | 54,95 € |
Eine Sache fällt beim Durchgehen der Herstellerseiten sofort auf: Je günstiger das Modell, desto weniger Technologien nennt Asics dazu. Beim Sky Elite FF 4 sind es drei mit eigenem Namen, beim Gel-Rocket 12 genau eine, beim Upcourt 6 keine einzige. Das ist kein Versehen, das ist die ehrlichste Preisliste, die du bekommen kannst.
Kurz gesagt: Die Leistungsmodelle fallen klein aus. Bestell eine halbe Nummer größer als sonst. Asics ist außerdem etwas schmaler geschnitten als Mizuno oder Adidas, bei sehr breitem Fuß solltest du vorher anprobieren.

KI-Visualisierung: ein Asics im tiefen Ausfallschritt. In dieser Position entscheidet sich, ob ein Schuh seitlich hält oder ob der Fuß über die Sohlenkante rutscht.Kurz zu den Bildern: Die Hallenbilder in diesem Artikel sind KI-Visualisierungen, nachgebaut nach meiner eigenen Trainingshalle und auf Grundlage der echten Produktfotos. Sie zeigen, worum es im jeweiligen Abschnitt geht, sie sind keine Beweisfotos. Die echten Produktbilder findest du in der Schnellübersicht und bei den Farbvarianten, die kommen direkt aus dem Shop.
Der häufigste Fehler beim Schuhkauf ist nicht die falsche Marke. Es ist, sich gar nicht damit zu beschäftigen, für welche Position und welches Spiellevel ein Schuh gebaut wurde. Bei Asics kommt ein zweiter Punkt dazu: Der Größenlauf passt nicht zu dem, was du von anderen Marken kennst.
Ich selbst trage bei Mizuno 44 bis 44,5. Bei Adidas muss ich auf 45⅓ oder größer gehen. Das ist die praktisch wichtigste Faustregel überhaupt: Deine Größe ist keine Zahl, sondern eine Zahl pro Marke. Bei den Asics-Leistungsmodellen liegst du mit einer halben Nummer über deiner gewohnten Größe in der Regel richtig.
Auf diese drei Dinge würde ich bei Asics vor allem achten:
Und noch ein Test, den ich jedem mitgebe: Beim ersten Reinschlüpfen muss ein kleiner Wow-Effekt beim Komfort da sein. Wenn du nach zehn Minuten in der Wohnung denkst „geht so", wird der Schuh in der Halle nicht besser. Ein Volleyballschuh muss nicht eingelaufen werden.
Kurz gesagt: Der Sky Elite FF 4 ist der beste Asics für alle, die Wert auf Dämpfung und Komfort legen. Er kostet ab 134,95 € und ist das Modell, das ich im Sortiment auf Platz eins setze. Für Vielspringer und für lange Trainingswochen ist er die richtige Wahl.






Herren- und Damen-Farbläufe stehen hier zusammen. Das ist derselbe Schuh, nur ein anderer Größenlauf und eine andere Farbgebung.

KI-Visualisierung: der Sky Elite FF 4 im Dreiviertelprofil. Von der Seite sieht man am besten, wie viel Material zwischen Fuß und Boden steckt.Der Sky Elite FF 4 ist sehr komfortabel und hat eine wirklich geniale Dämpfung. Für mich ist er ein sehr gelungenes Upgrade gegenüber dem FF 3, und das ist bei Asics nicht selbstverständlich, weil die Marke ihre Topmodelle sonst eher vorsichtig weiterentwickelt. Hier ist der Sprung deutlich zu spüren.
Wo er wirklich heraussticht, ist die Landung. Wenn du in einer Einheit dreißig, vierzig Sprünge machst, merkst du am Ende, ob dein Schuh Arbeit abgenommen hat oder nicht. Genau da spielt der Sky Elite seine Stärke aus. Der Preis dafür ist Gewicht: Er ist kein Schuh, der sich federleicht anfühlt, und das soll er auch nicht. Beim Grip macht er nichts falsch, aber das ist in dieser Klasse die Erwartung und kein Verkaufsargument.
Der Mittelsohlenschaum, also das Material zwischen Fuß und Außensohle. Es ist die Version mit dem meisten Volumen, die Asics gerade verbaut.
Asics schreibt dazu, die Technologie liefere „an energetic and cushioned underfoot feel", also ein energiereiches und gedämpftes Gefühl unter dem Fuß.
Was du davon merkst: Beim Landen nach einem Angriff. Der erste Kontakt fühlt sich weicher an als bei den günstigeren Modellen, und nach einer langen Einheit merkst du den Unterschied in den Knien.
Meine Einordnung: Das ist die Technologie, für die du den Aufpreis bezahlst, und hier lohnt er sich. Wenn du viel springst, ist das der eine Punkt, an dem ich nicht sparen würde.
Ein Stützelement in der Mittelsohle. Es soll den Schuh beim Abdrücken nicht seitlich wegkippen lassen.
Asics formuliert es so, das Element sei „strategically positioned to help increase support and generate greater jumping force", also gezielt platziert, um Stabilität zu erhöhen und mehr Sprungkraft zu erzeugen.
Was du davon merkst: Beim Stemmschritt im Anlauf, also im letzten Schritt vor dem Absprung. Der Schuh bleibt unter der Last flacher auf dem Boden, statt zur Seite auszuweichen.
Meine Einordnung: Die Stabilität glaube ich sofort, die kannst du im Stand nachfühlen. Bei „mehr Sprungkraft“ bin ich zurückhaltend. Kein Schuh macht dich höher, er kann dich nur weniger Kraft verlieren lassen.
Die Schnürung. Sie ist so geführt, dass sich der Zug über den ganzen Vorfuß verteilt statt nur über den Spann.
Asics sagt dazu, sie sorge für „an adaptive fit that keeps the foot locked in place", also eine anpassungsfähige Passform, die den Fuß an Ort und Stelle hält.
Was du davon merkst: Bei schnellen Seitwärtsbewegungen. Der Fuß wandert innen weniger, du rutschst nicht mit den Zehen nach vorn in die Zehenbox.
Meine Einordnung: Solide gemacht, aber nichts, was nur Asics könnte. Eine gut geführte Schnürung ist inzwischen Standard in dieser Preisklasse.
Der Vorgänger steht weiterhin im Sortiment, ab rund 99,95 €. Das sind 35 Euro weniger für einen Schuh, der dieselbe Grundidee verfolgt. Ich halte den FF 4 für ein gelungenes Upgrade, dabei bleibe ich. Aber wenn dein Budget klar begrenzt ist, ist der FF 3 der klügere Kauf als ein Einsteigermodell zum selben Preis. Beide Generationen findest du in derselben Sky-Elite-Kollektion, und wenn dort nichts in deiner Größe steht, lohnt ein Blick in die Sale-Kategorie.
Kurz gesagt: Der Netburner Ballistic FF 4 ist ein extrem leichter und flexibler Schuh mit gutem Grip, ab 99,95 €. Er hat eine höhere Sprengung als der Sky Elite, dadurch mehr Vorderfußbelastung. Das hilft in der Abwehrposition und bei schnellen Antritten.









Neun Low-Cut-Farben stehen aktuell im Sortiment. Die Preise gehen je nach Farbe um über 20 Euro auseinander.

KI-Visualisierung: der Netburner Ballistic FF 4 leicht schräg von vorn. Aus dieser Höhe sieht man, wie flach der Vorfuß über dem Boden liegt.Der Netburner ist ein extrem leichter und flexibler Schuh mit gutem Grip. Man hat eine höhere Sprengung, der Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorfuß ist also größer als beim Sky Elite. Dadurch hast du mehr Vorderfußbelastung, und genau das kann in der Abwehrposition helfen, weil du ohnehin schon vorn auf dem Ballen stehst.
Ich habe ihn gespielt und empfehle ihn im Libero-Artikel bewusst allen, die noch schneller aus der Abwehrposition heraus kommen wollen. Wenn du in erster Linie annimmst und Bälle im Feld hältst, ist das der passendere Schuh von beiden. Mehr dazu steht in meiner Übersicht der besten Volleyballschuhe für Liberos.
Der Preis dafür ist Dämpfung. Der Netburner nimmt dir bei der Landung weniger ab als der Sky Elite. Wenn du in der Mitte spielst und pro Einheit vierzig Blocksprünge machst, ist das die falsche Richtung. Und noch ein ehrlicher Punkt zur Sprengung: Asics gibt dazu eine Höhenangabe an, aus der nicht eindeutig hervorgeht, ob wirklich die Sprengung oder die Bauhöhe der Ferse gemeint ist. Ich nenne deshalb keine Zahl.
Der Mittelsohlenschaum des Netburner. Er ist deutlich sparsamer aufgetragen als das Material im Sky Elite.
Asics beschreibt ihn als Komponente, die Komfort liefert und schnellere Bewegungen unterstützen soll.
Was du davon merkst: Der Schuh fühlt sich beim Antritt direkter an. Du stehst näher am Boden und spürst den Untergrund deutlicher.
Meine Einordnung: Ehrlich gesagt ist das hier weniger eine Dämpfungstechnologie als eine Gewichtsentscheidung. Weniger Schaum heißt weniger Gewicht, und dafür kaufst du diesen Schuh.
Ein Kunststoffelement im Mittelfuß, das den Schuh zwischen Ferse und Vorfuß verwindungssteifer macht.
Asics schreibt, es sei „designed for quick accelerations and cutting motions", also für schnelle Beschleunigungen und Richtungswechsel gebaut.
Was du davon merkst: Wenn du aus dem Stand seitlich losläufst. Der Schuh verdreht sich weniger unter dem Fuß, die Kraft geht nach vorn statt in die Sohle.
Meine Einordnung: Das merkst du wirklich, gerade weil der Schuh sonst so flexibel ist. Ohne dieses Element wäre er für die Halle zu weich.
Flexkerben in der Außensohle, also Einschnitte, an denen der Schuh sich gezielt biegen soll.
Asics nennt sie eine Technologie „in the flex grooves to provide extra flexibility during multi-directional movements".
Was du davon merkst: Beim Abrollen im Anlauf. Der Schuh knickt dort, wo dein Fuß ohnehin knickt, statt dagegenzuarbeiten.
Meine Einordnung: Das ist der Punkt, an dem der Netburner sich vom Sky Elite am deutlichsten unterscheidet. Ob du das willst, ist Geschmackssache, keine Qualitätsfrage.
Das Sohlenprofil nennt Asics übrigens PRECISION SOLE und erklärt dazu vor allem, dass es am Rechner erzeugt wurde. Wie ein Profil entstanden ist, sagt dir allerdings nichts darüber, wie es sich anfühlt. Der Grip ist gut, aber das ist er bei allen aktuellen Asics-Modellen.
Denselben Schuh gibt es als Mid-Cut, also mit Schaft über dem Knöchel, ab rund 124,95 €. Mein Standpunkt dazu ist unverändert: Es wird nicht unendlich viel bringen, aber etwas mehr Stabilität fürs Sprunggelenk schaffen die Mid-Cut-Schuhe schon. Wenn du zweimal umgeknickt bist, sind die 25 Euro Aufpreis gut angelegt. Beide Varianten stehen in der Netburner-Kollektion.
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Kurz gesagt: Der Metarise 2 ist der teuerste Volleyballschuh von Asics, aktuell ab 169,95 € statt 250 € Listenpreis. Er hat als einziges Modell eine carbonfaserverstärkte Platte in der Mittelsohle. Asics nennt als Zielgruppe ausdrücklich Außen- und Diagonalangreifer. Ich habe ihn nicht getestet.


Zwei Farben im Sortiment. Die grüne Variante ist aktuell mit Abstand die günstigste, die weiße liegt bei rund 200 Euro.

KI-Visualisierung: der Metarise 2 von vorn und leicht seitlich. Aus diesem Winkel sieht man, wie hoch die Mittelsohle aufbaut und wie stark die Zehenpartie nach oben gezogen ist.Diesen Schuh habe ich nicht am Fuß gehabt. Du bekommst hier deshalb keine Ich-Erfahrung, sondern eine Einordnung anhand dessen, was der Hersteller selbst angibt. Der Metarise 2 ist der einzige Asics, der konstruktiv aus der Reihe fällt, und deshalb gehört er in eine vollständige Übersicht, auch wenn ich ihn nicht bewerten kann.
Eine Kunststoffplatte in der Mittelsohle, die mit Carbonfasern verstärkt ist. So etwas kennt man sonst aus Laufschuhen für den Wettkampf.
Asics beschreibt sie als „plastic plate that's reinforced by carbon fibers" zur Unterstützung kraftvoller Sprünge.
Was du davon merkst: Der Schuh gibt beim Absprung härter zurück, statt nachzugeben. Das ist ein spürbar anderes Gefühl als bei jedem anderen Modell der Marke.
Meine Einordnung: Eine Carbonplatte ist keine Verbesserung für jeden. Sie belohnt Spieler, die viel Kraft in den Boden bringen, und sie fühlt sich für alle anderen einfach nur hart an. Wenn du nicht sicher bist, ob du dazugehörst, gehörst du vermutlich nicht dazu.
Der Mittelsohlenschaum plus eine sockenartige Konstruktion im Obermaterial, die Ferse und Knöchelbereich umschließt.
Asics schreibt zum Schaum, er helfe „to create more bounce and more cushioning", und zur MONO-SOCK-Konstruktion, sie halte Knöchel- und Fersenbereich stabiler.
Was du davon merkst: Beim Einstieg fühlt sich der Schuh geschlossener an als ein klassisch geschnürter. Der Fuß sitzt fester, dafür ist die Weite weniger regulierbar.
Meine Einordnung: Die sockenartige Konstruktion ist eine Vorliebe, kein Fortschritt. Wer einen breiten Spann hat, kommt damit oft schlechter zurecht als mit einer normalen Schnürung.
Dazu kommt eine stark nach oben gezogene Zehenpartie, die Asics High Curvature Toe Design nennt. Sie soll das Abrollen im letzten Schritt vor dem Absprung beschleunigen. Zusammen ergibt das einen Schuh, der sehr klar für eine Sache gebaut ist: hoch und kraftvoll springen.
Eine Bewertungsskala gebe ich zum Metarise 2 bewusst nicht ab. Die Zahlen in den anderen Abschnitten beruhen darauf, dass ich den Schuh am Fuß hatte. Hier wären sie geraten, und geratene Zahlen sehen genauso aus wie echte. Für den Preis eines Metarise bekommst du übrigens einen Sky Elite FF 4 und hast noch Geld für ein zweites Paar übrig, und für die allermeisten Spieler ist genau das die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Der Gel-Tactic 13 ist ein Einsteigermodell, etwas stabiler als der Gel-Rocket 12, ab 69,95 €. Für Allrounder, den Freizeit- und den Einsteigerbereich ist er die richtige Wahl. Eine Positionsempfehlung gebe ich zu ihm bewusst nicht ab.









Neun Farben im Sortiment. Die Damen-Farbläufe liegen aktuell teils deutlich günstiger als die Herren-Farben.

KI-Visualisierung: der Gel-Tactic 13 von schräg hinten. Aus dieser Perspektive sieht man die Fersenkappe, die dem Schuh seine Stabilität im Rückfuß gibt.Der Gel-Tactic 13 ist eher ein Einsteigermodell, aber etwas stabiler gebaut als der Gel-Rocket 12. Für Allrounder, für den Freizeitbereich und für den Einstieg ist er genau richtig. Eine Positionsempfehlung gebe ich zu ihm nicht ab, weil das bei einem Schuh dieser Klasse eine Genauigkeit vortäuschen würde, die es nicht gibt.
Was er kann: Er hält den Fuß ordentlich, er rutscht nicht, und er hat genug Struktur, dass du beim seitlichen Abstoppen nicht das Gefühl hast, über die Sohlenkante zu kippen. Was er nicht kann: eine Landung aus voller Sprunghöhe weich abfangen. Dafür fehlt schlicht das Material in der Mittelsohle. Für zwei Trainingseinheiten in der Woche ist das vollkommen in Ordnung.
Ein Stützelement mit hochgezogenen Seitenwänden. Es umschließt den Fuß seitlich stärker, als es bei einem Einsteigerschuh üblich ist.
Asics schreibt dazu, die Technologie helfe „to stabilise your foot from heel to toe", also den Fuß von der Ferse bis zu den Zehen zu stabilisieren.
Was du davon merkst: Beim seitlichen Ausfallschritt. Der Fuß bleibt eher auf der Sohle stehen, statt über den Rand zu wandern.
Meine Einordnung: Das ist der Grund, warum ich den Gel-Tactic dem Gel-Rocket vorziehe, wenn das Budget die 12 Euro Unterschied hergibt. Es ist die einzige echte technische Ergänzung zwischen den beiden.
Damen-Modelle sind in den allermeisten Fällen nur Farbe und Größenlauf, technisch derselbe Schuh. Beim Gel-Tactic 13 stehen die Damen-Farben aktuell ab 69,95 €, während die Herren-Farben bei rund 74,95 € starten. Wenn deine Größe im Damen-Lauf verfügbar ist, sparst du dort ohne jeden Nachteil. Alle Farben liegen zusammen in der Gel-Tactic-Kollektion.
Kurz gesagt: Der Gel-Rocket 12 ist ein günstiger Einsteigerschuh ab 57,95 €. Ich empfehle ihn nicht positionsspezifisch, sondern für alle, die noch wenig trainieren, gerade anfangen und nicht allzu viel Geld ausgeben wollen. In dieser Preisklasse ist er der sicherste Griff.









Neun Farben, Herren- und Damen-Farbläufe zusammen. Preisunterschiede zwischen den Farben liegen hier nur bei wenigen Euro.

KI-Visualisierung: der Gel-Rocket 12 frontal aus Bodenhöhe. So sieht man, wie breit der Schuh im Vorfuß aufsteht.Der Gel-Rocket 12 ist ein günstiger Einsteiger-Schuh. Den würde ich gar nicht positionsspezifisch empfehlen, sondern für Leute, die noch wenig trainieren, gerade anfangen und nicht allzu viel Geld ausgeben wollen. Genau dafür ist er gebaut, und dafür macht er seine Sache gut.
Der entscheidende Punkt ist ein anderer: Ein Volleyballschuh für 58 Euro ist immer noch deutlich besser als ein normaler Laufschuh in der Halle. Laufschuhe sind für den Abdruck nach vorn gebaut, nicht für seitliche Belastung. Der Gel-Rocket ist die günstigste Antwort darauf.
Ein Stützelement in der Mittelsohle. Es verhindert, dass sich der Schuh in der Mitte verdreht.
Asics sagt dazu, die Komponente „verbessert die Stabilität bei schnellen Übergängen".
Was du davon merkst: Beim Wechsel von der Bewegung nach vorn in die Bewegung zur Seite. Der Schuh bleibt formstabil, statt sich unter dem Fuß zu verwinden.
Meine Einordnung: Das ist die eine Sache, die den Gel-Rocket von einem beliebigen Hallenschuh trennt, und es ist auch die einzige Technologie, die Asics zu diesem Modell überhaupt nennt. Sie reicht für den Einsteigerbereich, mehr sollte man aber nicht erwarten.
Kurz gesagt: Der Blade FF 2 ab 99,95 € ist technisch der leichte Bruder des Netburner, mit derselben betont hohen Ferse. Der Upcourt 6 ab 54,95 € ist der günstigste Hallenschuh der Marke, und Asics nennt dazu keine einzige Technologie. Beide habe ich nicht am Fuß gehabt.
Diese beiden Modelle stehen im Sortiment, tauchen aber in kaum einer Kaufberatung auf. Zu einer vollständigen Markenübersicht gehören sie trotzdem, schon damit du weißt, was du vor dir hast, wenn sie dir im Shop begegnen.

Im Partnershop steht aktuell nur eine Farbe, ein Damen-Farblauf. Bei Asics selbst gibt es das Modell in deutlich mehr Farben.
Der Blade FF 2 ist neben dem Netburner das zweite Modell, bei dem Asics die Sprengung ausdrücklich als Verkaufsargument nennt.
Asics schreibt wörtlich von einer „higher heel drop that positions your foot in a start-up position for moving forward more quickly", also einer höheren Sprengung, die den Fuß in eine Startposition bringt.
Was du davon merkst: Du stehst stärker auf dem Vorfuß, ähnlich wie in einem Startblock. Für Antritte nach vorn hilft das, für weiche Landungen nicht.
Meine Einordnung: Damit ist der Blade FF 2 der direkte Konkurrent zum Netburner aus dem eigenen Haus. Wer die Bauweise mag, hat hier zwei Optionen. Welche der beiden besser passt, kann ich dir nicht sagen, weil ich den Blade nicht gespielt habe.
Dazu verbaut Asics dieselbe PRECISION SOLE und dieselben X-GUIDANCE-Flexkerben wie beim Netburner. Die beiden Modelle sind sich technisch also näher, als die unterschiedlichen Namen vermuten lassen.


Zwei Farben im Partnershop, beides Damen-Farbläufe.
Beim Upcourt 6 ist die ehrlichste Information die, die fehlt. Asics nennt auf der eigenen Produktseite keine einzige Technologie mit Namen. Es steht dort nur, der Schuh habe ein „lightweight design that offers flexibility and a comfortable fit" und größere Netzeinsätze im Obermaterial für eine weichere Passform. Das war es.
Meine Einordnung: Wenn selbst der Hersteller nichts Technisches zu erzählen hat, ist das ein Hinweis. Für drei Euro weniger als der Gel-Rocket 12 bekommst du dort ein Stützelement in der Mittelsohle und ein Modell, das Asics ausdrücklich als Volleyballschuh führt. Ich würde die drei Euro drauflegen. Wer das komplette Sortiment durchsehen will, findet es in der Asics-Übersicht meines Partnershops.
Kurz gesagt: Der Wechselzeitpunkt hängt nicht am Kalender, sondern am Grip der Außensohle. Wenn du anfängst auszurutschen, obwohl der Boden sauber ist, ist der Schuh durch. Ich habe pro Saison rund zwei Paar verbraucht.

KI-Visualisierung: die Außensohle im Detail. Der Abrieb im Vorfußbereich ist deutlich stärker als an der Ferse, und genau dort entscheidet sich, wann ein Schuh durch ist.Ich habe pro Saison rund zwei Paar verbraucht. Beide habe ich gleichzeitig gekauft und abwechselnd getragen. Das klingt nach Aufwand, ist aber der einzige Tipp aus meiner Zeit auf dem Feld, den ich jedem ungefragt mitgebe: Zwei Paar im Wechsel halten zusammen deutlich länger als zwei Paar nacheinander, weil die Mittelsohle zwischen den Einheiten Zeit hat, sich zurückzustellen.
Diese drei Zeichen sagen dir, dass es Zeit wird:
Eine Zahl in Stunden oder Kilometern gebe ich bewusst nicht an. Wie schnell eine Sohle abgeht, hängt am Hallenboden, an deinem Gewicht und an deinem Spielstil. Wer viel bremst und viel springt, verbraucht Schuhe schneller als jemand, der überwiegend zuspielt.
Kurz gesagt: Unter 100 Euro bekommst du einen guten Einsteigerschuh, ab rund 120 Euro Endpreis einen echten Leistungsschuh. Eine harte Preisgrenze gibt es nicht, weil Rabattaktionen und Modellalter den Endpreis stärker beeinflussen als der Listenpreis.
| Bereich | Endpreis | Für wen |
|---|---|---|
| Einstieg und Freizeit | unter 100 € | wer anfängt oder wenig trainiert. Upcourt 6, Gel-Rocket 12, Gel-Tactic 13 |
| Leistungssport | ab 100 bis 145 € | wer regelmäßig und im Wettkampf spielt. Netburner FF 4, Blade FF 2, Sky Elite FF 4 |
| Spezialklasse | ab 170 € | Metarise 2, klar abgegrenzte Zielgruppe |
Ich nenne bewusst keine harte Grenze. Der Endpreis hängt vom Rabattcode ab, von Sale-Aktionen, vom Alter des Modells und vom Preiskampf zwischen den Händlern. Ein Sky Elite FF 3 für 99,95 € ist derselbe Schuh wie im Vorjahr für 160 Euro, nur ein Jahr später. Wer flexibel ist, kauft in der Leistungsklasse fast immer die Vorjahresgeneration.
Kurz gesagt: Der Sky Elite FF 4 hat die meiste Dämpfung, der Netburner Ballistic FF 4 das geringste Gewicht, der Gel-Rocket 12 das beste Verhältnis von Preis zu Leistung. Der Metarise 2 ist der Spezialist, Blade FF 2 und Upcourt 6 sind die beiden, die ich nicht getestet habe.
| Modell | ab | Stärke | Schwäche | Von mir getestet |
|---|---|---|---|---|
| Metarise 2 | 169,95 € | Carbonplatte, Sprungunterstützung | Preis, harte Abstimmung | nein |
| Sky Elite FF 4 | 134,95 € | Dämpfung und Komfort | Gewicht, Preis | angetestet |
| Netburner Ballistic FF 4 | 99,95 € | Gewicht und Antritt | wenig Dämpfung | gespielt |
| Blade FF 2 | 99,95 € | leicht, hohe Ferse | nur eine Farbe im Shop | nein |
| Sky Elite FF 3 | 99,95 € | Vorjahres-Topmodell im Sale | auslaufende Größen | nein |
| Gel-Tactic 13 | 69,95 € | Stabilität fürs Geld | kaum Dämpfung | angetestet |
| Gel-Rocket 12 | 57,95 € | Preis | wenig Technik | angetestet |
| Upcourt 6 | 54,95 € | günstigster Einstieg | keine genannte Technologie | nein |
Was diese Tabelle nicht zeigt, ist der wichtigste Punkt: Die Unterschiede zwischen Platz eins und Platz vier sind kleiner, als es hier aussieht. Positionsempfehlungen und Ranglisten helfen vor allem Leuten ohne Vorwissen, grobe Fehlgriffe zu vermeiden. Viel wichtiger sind Passform, Gewicht und deine persönliche Dämpfungsvorliebe.
Kurz gesagt: Leg deinen Schuh in den Warenkorb, gib im Bestellvorgang den Code LANCE ein und du bekommst 5 Prozent extra. Der Code gilt auch auf bereits reduzierte Artikel.
Freu dich über 5 Prozent extra Rabatt auf deinen Einkauf! Mehr zum Code, zu den Bedingungen und zu den restlichen Kategorien habe ich auf meiner Seite zum Rabattcode für meinen Partnershop gesammelt.
Mit meinem Code LANCE bekommst du im Partnershop 5 % extra auf deinen Einkauf, auch auf bereits reduzierte Modelle.
Kurz gesagt: Die drei häufigsten Fragen sind: Fällt Asics klein aus (ja, bei den Leistungsmodellen), welches ist das Topmodell (technisch der Metarise 2) und reicht ein Einsteigerschuh (bis rund drei Einheiten pro Woche, ja).
Bei den Leistungsmodellen ja. Sky Elite FF 4, Netburner Ballistic FF 4 und Metarise 2 fallen klein aus, bestell eine halbe Nummer größer als sonst. Gel-Tactic 13 und Gel-Rocket 12 fallen normal aus. Asics ist außerdem insgesamt etwas schmaler geschnitten als Mizuno oder Adidas.
Technisch das Topmodell ist der Metarise 2, mein Testsieger ist der Sky Elite FF 4. Der Metarise hat als einziges Modell eine Carbonplatte, ist aber ein Spezialist für kraftvolle Angreifer. Der Sky Elite FF 4 ist der beste Asics, den ich selbst am Fuß hatte.
Dämpfung gegen Gewicht. Der Sky Elite hat mehr Material in der Mittelsohle und nimmt dir bei der Landung mehr ab. Der Netburner ist leichter, flexibler und hat eine höhere Sprengung, dadurch mehr Vorderfußbelastung. Vielspringer nehmen den Sky Elite, Liberos den Netburner.
Nur wenn du zur Zielgruppe gehörst. Asics nennt selbst Außen- und Diagonalangreifer. Die Carbonplatte belohnt Spieler, die viel Kraft in den Boden bringen, und fühlt sich für alle anderen hart an. Ich habe ihn nicht getestet und gebe deshalb keine Bewertung ab.
Technisch sind sie sich sehr nah. Beide haben PRECISION SOLE und X-GUIDANCE, und bei beiden bewirbt Asics ausdrücklich die höhere Ferse. Der Blade wird als besonders leichter Schuh für schnelle Bewegungen beschrieben. Welcher besser passt, kann ich nicht sagen, den Blade habe ich nicht gespielt.
Für den Einstieg auf jeden Fall. Gel-Rocket 12 und Gel-Tactic 13 sind echte Volleyballschuhe mit seitlicher Stabilität, und das ist der Punkt, an dem sie sich von einem Laufschuh unterscheiden. Ab etwa vier Einheiten pro Woche wirst du innerhalb einer Saison aufsteigen wollen.
Sprengung ist der Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorfuß. Je größer er ist, desto mehr steht dein Gewicht vorn auf dem Ballen. Beim Netburner und beim Blade FF 2 ist dieser Unterschied größer, was in der Abwehrposition helfen kann. Eine konkrete Zahl nenne ich nicht, weil die Herstellerangabe an dieser Stelle nicht eindeutig ist.
Ja, wenn dein Budget begrenzt ist. Er steht ab rund 99,95 € weiterhin im Sortiment. Ein reduziertes Topmodell der Vorgängergeneration ist fast immer der klügere Kauf als ein neues Einsteigermodell zum gleichen Preis.
Etwas, aber begrenzt. Es wird nicht unendlich viel bringen, etwas mehr Stabilität fürs Sprunggelenk schaffen die Mid-Cut-Schuhe schon. Wenn du schon einmal umgeknickt bist, sind die 20 bis 25 Euro Aufpreis gut investiert. Ein Ersatz für Krafttraining sind sie nicht.
In den allermeisten Fällen nur Farbe und Größenlauf. Teilweise gibt es speziell für Damen gebaute Modelle mit schmalerem Schnitt, das ist dann aber auch gekennzeichnet. Praktischer Tipp: Wenn deine Größe im Damen-Lauf verfügbar ist, ist sie oft günstiger.
Das hängt am Grip, nicht am Kalender. Ich habe pro Saison rund zwei Paar verbraucht, gleichzeitig gekauft und abwechselnd getragen. Wenn du beim Abstoppen zu rutschen anfängst, obwohl der Boden sauber ist, ist der Schuh durch.
Sky Elite für Mitte, Diagonal, Außen und Zuspiel, Netburner für Libero und Annahme, Metarise für Außen und Diagonal. Für Gel-Tactic, Gel-Rocket und Upcourt gebe ich bewusst keine Positionsempfehlung ab, das wäre bei Einsteigermodellen eine Genauigkeit, die es nicht gibt.
Kurz gesagt: Wenn du einen Asics kaufst und viel springst, nimm den Sky Elite FF 4. Wenn du leicht und schnell spielst, den Netburner Ballistic FF 4. Wenn du anfängst, den Gel-Rocket 12 und steig später auf.
Asics macht es einem nicht leicht, weil das Sortiment so breit ist. Aber die Entscheidung ist am Ende einfacher, als sie aussieht: Es geht um die Frage, ob du Dämpfung oder Gewicht willst, und um dein Budget. Alles andere ist Feinabstimmung.
Mein eigener Favorit im Asics-Sortiment ist der Sky Elite FF 4, weil er in der Kategorie Komfort das liefert, was ich von einem Topmodell erwarte. Der Metarise 2 steht technisch darüber, aber er ist für eine engere Zielgruppe gebaut, und ich sage dir lieber ehrlich, dass ich ihn nicht gespielt habe, als eine Empfehlung zu erfinden.

KI-Visualisierung: ein Asics im ruhigen Stand. Die meisten Kaufentscheidungen fallen genau in diesem Moment, beim ersten Reinschlüpfen.Wenn du dir bei deiner Entscheidung unsicher bist, schreib mir gerne auf Instagram @lancediebaems. Ich beantworte Schuhfragen so gut wie immer, und meistens ist es eine kurze Sache: Welche Marke hast du bisher gespielt, wie oft trainierst du, und wie viel willst du ausgeben?
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Alles auf einen Blick: meine komplette Volleyball-Ausrüstung mit allen Rabattcodes, von den Schuhen bis zum Shop.
Ich bin Lennart Bevers, ehemaliger Profi-Volleyballer mit 15 Jahren in der 1. und 2. Bundesliga. Wenn mich jemand nach einem Asics fragt, empfehle ich in der Regel den Sky Elite FF 4, weil die Dämpfung das ist, was du nach einer harten Trainingswoche wirklich merkst. Wer leichter und schneller unterwegs sein will, bekommt von mir den Netburner Ballistic FF 4 genannt. Und wer gerade anfängt, braucht keinen von beiden.
Hinweis zu den Bildern: Alle Bilder, die mit dem Symbol und dem Label „KI-Visualisierung" gekennzeichnet sind, wurden mit Künstlicher Intelligenz erzeugt, auf Grundlage der echten Produktfotos und meiner eigenen Trainingshalle. Das gilt auch für das Titelbild ganz oben, das an dieser Stelle keine Bildunterschrift tragen kann. Ohne Kennzeichnung sind die Produktfotos aus dem Shop und das Foto von mir in der Autorenbox.
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